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Lassalia  (21.12.24)

„Als Partner beim Volkstrauertag war ich als Musiker des MGV häufig gemeinsam mit Lassilia an der Umrahmung der Feierlichkeiten beteiligt. Der Neckarsulmer Chor hatte damals den besten Sound, weshalb ich der Einladung ins Brauhaus gerne nachkam. Notgedrungen mussten wir Dahenfelder in der Vergangenheit in vielen Bereichen schnell modern werden, um zu überleben. Ein Chorabend im Stil der 1980er Jahre, mit immer noch perfekter Stimmung, war für mich sowohl schön als auch nostalgisch.“

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Gemeinderat  (12.12.24)

Der Haushaltsplan wurde von der Verwaltung erstellt und zunächst der Presse, anschließend dem Gemeinderat präsentiert. Die Planung weist einen Verlust aus, der vorerst durch die Rücklagen ohne Kreditaufnahme ausgeglichen werden kann. Die ab dem Jahr 2025 tätige Haushaltskommission wurde vom Kämmerer ausdrücklich begrüßt.

Einstimmig wurde der Kanalsanierung in Dahenfeld zugestimmt.

Kontroverser verlief die Diskussion um die Vergabe der Freilufthalle im Pichterich. Da sich lediglich ein Anbieter bei der Ausschreibung beteiligte, gab es keine Möglichkeit, alternative Baustoffe oder eine Kostenreduzierung zu prüfen. Dennoch habe ich zugestimmt, da mir das Konzept der Halle sehr zusagt und ich sie als wichtigen Treffpunkt für Jugendliche betrachte. Wer kickt, raucht nicht und kommt weniger auf dumme Gedanken.

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Abwasserzweckverband  (11.12.24)

Ganz ehrlich, ich dachte immer das Klärwerk im Rötel gehört den Neckarsulmern - es ist das Heilbronner. Dank einem ehemaligen MGV Schlagzeuger, der Chef dieses zwölftgrößten Klärwerks in Baden Württemberg ist, wusste ich auch um den Platz hinter der Audi Richtung Kochendorf. Interessantes Thema und ich werde mir die Kläranlage bis zum nächsten Mal anschauen. Die Entsorgung des Klärschlamm ist der wesentliche Kostentreiber, ansonsten sehe ich dank der guten Betriebsführung von Thorsten M. keine großen Probleme in nächster Zeit auf uns zukommen.

Abwasserzweckverband Unteres Sulmtal - https://www.azv-unteres-sulmtal.de/

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Ortschaftsratssitzung (10.12.24)

Der Ortschaftsrat hat eine beratende Funktion, ich habe 1/27 stel der Stimmen im Gemeinderat und Rederecht. Daraus müssen wir das Optimale machen und dazu ist Vertrauen notwendig. Aus diesem Grunde gehe ich immer zu den Sitzungen. Es ging dieses Mal um die Kanalsanierungsarbeiten in Dahenfeld, die 2025 beginnen. Ob das Tiefbauamt auch eine Erneuerung von Straßenbelägen plant, war leider nicht verbindlich zu erfahren. 

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Fraktionssitzung (09.12.24)

Da waren es nur noch 5, Uli Bertok hat seinen Austritt aus der GR-Fraktion bei der letzten Sitzung bekanntgegeben. Ich weiß es nicht warum, bedauere es aber, weil sie ein guter Typ ist. Das Leben geht weiter und so wird die Stärkung des Citymanagement trotz aktuell notwendiger Sparmaßnahmen durch die Freien Wähler unterstützt. Alle anderen Themen der nächsten Gemeinderatsitzung wurden durchgesprochen und bewertet. Fraktionszwang besteht nie, aber man spricht sich ab. Bei verschiedenen Themen werden die Freien Wähler wie fast immer, unterschiedlich abstimmen. 

 

80. Geburtstag Volker Blust (05.12.24)

Viele Dahenfelder waren da und der Jubilar nahm eisern stehend die gutgemeinten Reden ab. In Dahenfeld sei vieles noch in Ordnung und er sei immer gerne gekommen, sagte der Alt-OB zu mir. 

 

Bauausschuss (05.12.24)

Viele nichtöffentlichen Themen wurden behandelt und für den Gemeinderat vorberaten. Ein Fahrzeug für den Bauhof wurde wegen seiner Nichtkonformität zu den Containersystemen der Feuerwehr/Katastrophenschutz zur weiteren Prüfung zurückgegeben. 

 

Bauphasen im Hochbau (04.12.24)

Online wurde mir erklärt, wie Bauprojekte in der Verwaltung ablaufen. Beruflich habe ich schon viel eingekauft und war über die Verbindlichkeit und Zuschlagspflicht erstaunt. Das war sehr interessant und da wusste ich vieles vorher nicht.

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Windkraft (04.12.24)

Die Neuenstadter planen zusammen mit der ZEAG Windkraftanlagen außerhalb der vom Regionalverband ausgewiesenen Vorrangfläche, am Rande von Dahenfeld und am Wasserschutzgebiet. Ich habe der Bewegung "ProDahenfeld"  zugesagt, dass ich nach eigener Recherche, bei der ersten Sitzung des Bauausschusses 2025 im TOP Sonstiges, die Haltung der Stadt Neckarsulm dazu abfragen werde. 

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Finanzlehrgang in Ede (30.11.24)

Die Haushalte der Gemeinden stehen zunehmend unter Druck – sowohl durch die Auswirkungen von Bundesgesetzen als auch durch die ständige Erhöhung von Standards. Das macht eine noch präzisere Finanzplanung auf Gemeindeebene erforderlich. Um dem gerecht zu werden, wurden etwa 70 Gemeinderäte aus dem Landkreis in der Kochana geschult.

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Adventszauber (29.11.24)

Toll machen das die Neckarsulmer. Als Helfer der FWV war ich eine Katastrophe und offensichtlich sah man mir meine Not an. Ein höherer Beamter vom Landkreis brachte mir zur Erbauung ein Bier und zum Ende nahm mich die Neckarsulmer Feuerwehr in ihre Kreise auf und spendeten wohlwollende Aufbauhilfe für mein angeschlagenes Selbstbewusstsein.

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Gemeinderat  (28.11.24)

Um 23:30 Uhr endete die Sitzung, die um 17:00 Uhr begonnen hatte. Ich war platt und auch andere Ratsmitglieder sowie die anwesenden städtischen Mitarbeiter wirkten erschöpft.

 

Obwohl in Dahenfeld und beim Ortschaftsrat eher die Abschaltung der Straßenbeleuchtung zwischen 1:00 und 5:00 Uhr befürwortet wird, habe ich für die Aufhebung dieses Beschlusses gestimmt. Nicht nur die Menschen auf dem Heimweg haben Angst, sondern auch diejenigen, die zu Hause auf ihre Familienangehörigen warten. Pro Jahr könnte man den Wert eines VW Golf einsparen, aber wenn ein Verbrechen passiert, wäre das an der falschen Stelle gespart. Ab 2028 werden alle Lampen in der Stadt mit Bewegungssensoren ausgestattet, dann wird wieder abgeschaltet.

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Ab 2025 wird eine Haushaltskommission eingeführt, die einen ausgeglichenen Haushalt erzielen soll und bereits beschlossene Vorhaben unter Berücksichtigung der neuen Finanzsituation überprüft. Ich habe mit voller Überzeugung dafür gestimmt.

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Neckarsulm hat insbesondere im Bereich der A6 und B27 eine sehr hohe, fast schon gesundheitsgefährdende Lärmbelastung. Dahenfeld ist in diesem Punkt ein Paradies. Die Entscheidung der alten Dohfelder, die Industrieansiedlung an die L1095 zu bauen, erweist sich nun als positiv.

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Die Grundsteuermessbeträge wurden beschlossen. Der Kämmerer wies darauf hin, dass ein Vergleich mit anderen Gemeinden und den alten Erhebungssätzen nicht einfach ist, da die gesamte Berechnung, die größtenteils vom Finanzamt durchgeführt wurde, entscheidend ist. Neckarsulm hat die Vorgabe der Aufkommensneutralität eingehalten und sogar etwas geringere Einnahmen aus der Grundsteuer A erzielt, um landwirtschaftliche Anwesen nicht übermäßig zu belasten.

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Das Thema Glasfaser bleibt unbefriedigend, es soll aber bald weitergehen. Nach den Insolvenzen der ersten Subunternehmer hat Giganetz wohl neue Firmen beauftragt

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Einwohnerversammlung (26.11.24)

Diese für mich sehr wichtige Veranstaltung kommt weder von der Stimmung noch von der Teilnehmerzahl annähernd an die früheren Bürgerversammlungen in Dahenfeld heran. Vieles wird heutzutage in den sozialen Medien diskutiert, aber ich finde persönliche face-to-face-Veranstaltungen deutlich besser als das ganze Online-Gedöns.

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Fraktionssitzung (25.11.24)

Eine lange Liste von öffentlichen und nichtöffentlichen Punkten wurde von der Verwaltung für die kommende GR Sitzung aufgerufen. Vom Freibad in Owerneise über Starkregenvorsorge und die Zukunft unseres "heiß geliebten Museumsplatz" ging es. Bernhard Kuhn leitete als Vorsitzender sehr kooperativ und ist auf Harmonie bedacht, er lässt alle zu Wort kommen. Sehr gut fand ich alles, aber offenbar habe ich die  nicht so positive Einstellung eines einzelnen Mitglieds dazu, nicht richtig wahrgenommen. 

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ÖPNV Ausschuss (21.11.24)

Frau Christ vom Landratsamt war mit Kollege dabei, außerdem ein Vertreter vom Bus-Zartmann. Der Öffentliche Nahverkehr soll eine echte Alternative zum Individualverkehr sein. Die Verkehrssituation in Neckarsulm mit 35.000 Einpendler täglich ist herausfordernd. Dahenfeld ist grundsätzlich gut angeschlossen, ein Fahrradständer an der Bushaltestelle ist geplant. Als Vertreter der FWV wurde ich kritisch beäugt, weil man meinen Vorgänger im Ausschuss vermisste. Eine Vorrangverkehrsführung für Busse am Amorbachknoten ist mir wichtig, für die individuellen inneren Verkehrsverbindungen gibt es genügend Fachleute und ich werde mich einarbeiten - versprochen.

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Gemeinderat (18.11.24)

Das Integriertes Mobilitätskonzept - iMoKo war Thema einer nichtöffentlichen Sitzung. Um dem Verkehr Herr zu werden und gleichzeitig umweltbewusst  zu handeln, wird schon länger mit einem externen Partner an einem Plan gearbeitet. Einfach ist das Thema nicht, insbesondere wenn man die neuen Arbeitsplätze der Schwarz Gruppe in Kochendorf betrachtet und 36.000 Einpendler täglich nach  Neckarsulm kommen. Große Baugebiete entlang der B27 und in Oedheim, werden zusätzlich den Amorbach Knoten belasten. Sicher gibt es dazu in den nächsten Monaten offizielle Pressemeldungen.

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Bauausschuss (14.11.24)

Die KiTa im Pichterich wird erneuert, ein Baubeschluss wurde verabschiedet. Nichtöffentlich waren wieder sehr interessante Themen auf der Tagesordnung, die demnächst öffentlich gemacht werden.

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Einsetzung OB (06.11.24)

Öffentlich wurde der neu gewählte OB vereidigt. Interessante Reden waren zu hären. Der Heilbronner OB sprach vom neuen zehnten Heilbronner  Stadtteil. Manche Neckarsulmer erstarrten kurz, weil sie mögliche Expansionsabsichten von Heilbronn vermuteten. Er meinte natürlich den KI Stadtteil ipad. Unser OB bedankte sich bei der Familie und genoss den späteren Umtrunk, bei dem sich auch einige Dahenfelder beteiligten.

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Grundsteuer 2025 (25.10.24)

Besitzer von Geschosswohnungen werden weniger zahlen müssen, Leute die in Einfamilienhäuser wohnen vermutlich mehr, das ist nichts Neues. Der Gemeinderat legt nur den Hebesatz fest, der aufkommensneutral für die Gemeinde zu kalkulieren ist. D.h. die Stadt wird dieselbe Summe einnehmen, bei den Bürgern wird es Veränderungen nach oben und unten geben. Einsprechen kann man beim Finanzamt, die Stadt korrigiert den Bescheid, wenn dem Widerspruch recht gegeben wurde. Hier hat es der Kämmerer sehr gut dargestellt: Grundsteuerreform | Neckarsulm

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Lehrgang Baurecht (25.10.24)

Eigentlich war ich der Meinung, aufgrund meiner täglichen Zeitungslektüre und eigenen Erfahrungen gut über dieses Thema informiert zu sein. Doch ich habe festgestellt, dass man immer wieder dazulernen kann, es waren überraschend viele neue Erkenntnisse dabei. Das zuletzt für das Gebiet Brunnengasse ausgelobte Wettbewerbsverfahren wurde ebenfalls thematisiert. Aufgrund des hohen Aufwands wird empfohlen, es nur für stadtprägende Objekte durchzuführen. Die freihändige Vergaben sind billiger und schneller, die Risiken von Bausünden steigen aber an. Interessant war zudem der Gleichbehandlungsgrundsatz bei illegal errichteten Gewerken sowie die Bedeutung des Artenschutzes und die Einbindung verschiedener Behörden.

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Gemeinderat (24.10.24)

Vor dem Rathaus spielte die SWR Hitparadenmusik und der Ratssaal war gut besucht. Das Hauptinteresse galt jedoch nicht unserem Dahenfelder Thema, der Brunnengasse, das Ausschreiben eines Wettbewerbs wurde einstimmig auf Vorschlag des Dahenfelder Ortsrates genehmigt. Die Neugestaltung des WG-Platzes,  nun Museumsplatz genannt, zog zahlreiche Besucher an. Ich finde die Gestaltung ansprechend, habe jedoch viele Bürger getroffen, die den vollständigen Wegfall der Parkplätze kritisch sehen. Meiner Meinung nach hätten im Bereich der E-Ladesäulen noch 6 bis 8 zusätzliche Kurzparkplätze integriert werden können. Ich habe gegen den Beschluss gestimmt, akzeptiere jedoch die Entscheidung für das Projekt, die mit einer überwältigen Mehrheit des Gemeinderates verabschiedet wurde.

Stellungnahme FWV: https://www.fwv-nsu.de/wg--areal--berthold-.html

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Ortschaftsrat (22.10.24)

Der Vorschlag der Stadtverwaltung bzgl. den Bewertungskriterien des Wettbewerbs für die Bebauung Brunnengasse, wurde vom Ortsvorsteher vorgestellt. Die Ortschaftsräte sind damit einverstanden. Was mit dem Rest der Fläche Brunnengasse passiert, wird nach dem Verlauf der Ausschreibung diskutiert, so die Absprache.

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Fraktion (21.10.24)

Interessante Themen warten auf die Mitglieder der nächsten Gemeinderatssitzung. Man spricht sich ab und bestimmt Sprecher. Abstimmen darf übrigens jeder wie er will, Fraktionszwang gibt es in der Kommunalpolitik meistens nicht. Das Thema Brunnengasse Dahenfeld steht auf dem Programm, die Freien Wähler werden sich der Empfehlung des Ortschaftsrates anschließen.

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Klausurtagung (18.+19.10.24)

Wie im Schwäbischen üblich, muss man zuerst in den Geldbeutel schauen, ehe man etwas kauft. So lässt sich das Tagungswochenende beschreiben. Inhaltlich wird das vermutlich als Presseerklärung veröffentlich.

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Bauausschuss (17.10.24)

Neckarsulm misst seit langem die Luftqualität an vielen Stellen in der Stadt. Die Ergebnisse haben sich im letzten Jahr weiterhin verbessert. Möglicherweise liegt es an dem immer höheren Anteil der E-Mobilität oder der Ausweitung des Homeoffice. Es wird weiter gemessen um die Luft als großen Teil der Lebensqualität ständig zu verbessern. Ein Zwischenlager für Bauschutt wurde beschlossen. Oft müssen Aushübe analysiert werden um die Deponieklasse zu ermitteln. Das kann Wochen dauern, daher muss für die endgültige Entsorgung abgewartet werden. Damit hohe externe Lagerkosten vermieden werden können, ist dies meiner Meinung eine gute Investition. Die Fläche wird sich unter der B27 Brücke in der Nähe des Kanuheims befinden. 

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Schulhofbesichtigung HGR (17.10.24)

Die HGR (Herrmann Greiner Realschule) hat nur noch einen Schulhof, da wird es in der Pause eng. Wir Freien Wähler wurden auf mögliche Sicherheitsbedenken angesprochen. Ich habe mir das Treiben während der großen Pause angesehen und kann die Sorgen verstehen. Ich werde es im Punkt Sonstiges beim Bauausschuss ansprechen.

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Gespräch mit dem Ortsvorsteher (16.10.24)

Das Thema Brunnengasse Dahenfeld stand für mich überraschend auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Ich habe mich von Stefan Erlewein über die jahrelangen Planungen und die Ursache des Scheitens aufklären lassen.

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Besichtigung "bezahlbarer Wohnraum" in Amorbach (15.10.24)

Ich finde die Wohnungen in der Amorbacher Lautenbacher Straße für gelungen. Die modulare Holzbauweise gefällt mir gut und die Bäder erinnern mich an meine Lieblingshotels der IBIS Gruppe. Die geschwungenen Balkone und Ecken tragen dazu bei, dass die Anlage auch ästhetisch ansprechend ist. Wenn das Konzept gut ankommt, könnte es tatsächlich der Beginn weiterer ähnlicher Projekte in der Stadt sein. Es begeistert mich, wenn innovative Ideen im Wohnungsbau umgesetzt werden.

In Amorbach entstehen vier Zukunftshäuser mit sozial geförderten Mietwohnungen | Neckarsulm

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Teilnahme an Sitzung des Stadtmarketing (14.10.24)

Die Neckarsulmer sind sehr bemüht, die Stadt zu beleben und Leerstände zu vermeiden. Die Vegi Days waren erfolgreicher als ähnliche Veranstaltungen in Großstädten. Viele Ideen, die bald öffentlich werden, versprechen ein seht lebendiges Jahr 2025.​

Termine | Neckarsulm erleben - Gewerbeverein Neckarsulm (gv-neckarsulm.de)

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Lehrgang Kommunalrecht(12.10.24)

Die Unbegrenztheit der Wünsche und die Begrenztheit der Mittel beschäftigen alle politisch Aktiven im Land. Auch der Glasfaserausbau und die Windkraft wurden von fast allen Teilnehmern des Lehrgangs in "Rappenä" als lokale Problemstellungen genannt. In der politischen Hierarchie – von Ministerien über Regierungsbezirke und Regionen bis hin zu Landkreisen und Gemeinden – gilt der Grundsatz „Ober sticht  Unter“. Dies wird besonders beim Windkraftausbau deutlich. Eine Verhinderungsplanung durch die Gemeinden ist unzulässig, was bereits mehrfach gerichtlich geklärt wurde. Ein weiteres Thema war die unechte Teilortswahl, die aufgrund des komplizierten Wahlverfahrens und der damit verbundenen hohen Anzahl ungültiger Stimmen viele Gemeinden beschäftigt.

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Begehung Aquatoll (10.10.24)

Um den neuen Gemeinderäten ein Bild vom Zustand des Aquatolls zu vermitteln, wurde eine Begehung mit dem Werkleiter angeboten. Ich bin zwar kein Hallenbad-Experte, hatte jedoch nach all den öffentlichen Diskussionen deutlich größere Mängel erwartet. Ob die Renovierungskosten nun bei 40 Millionen oder 20 Millionen liegen würden, ist für mich weniger entscheidend. Das Bad war schon immer defizitär und belastete jeden Bürger, vor allem wenn er es nie selbst genutzt hat. Möglicherweise wäre eine Neuorganisation mit einem privaten Betreiber vor 30 Jahren sinnvoller gewesen, dann wären Probleme wahrscheinlich vorher aufgetaucht und lösbar gewesen. Ein Abriss schmerzt, besonders wenn man die letzten Erweiterungen betrachtet.

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Besuch Grundschule Dahenfeld (02.10.24)

In der Sitzung des Gemeinderates im September wurde beschlossen, Tafelwasserspender für die Schulen in Neckarsulm einzuführen. Mich interessierte, ob diese Investition auch von den Lehrern gewünscht wird. Von anderen Schulen habe ich nichts Gutes gehärt, wie etwa häufiges Stören durch Toilettengänge oder einem permanenten "Gesuddel". Die Schulleitung in Dahenfeld hat die Entscheidung jedoch positiv aufgenommen, was mich beruhigt. Der Schulhof befindet sich im Umbau, und ich bin gespannt, wie das Ergebnis am Ende aussehen wird. Mir gefällt der Plan, auch wenn die Hackschnitzel noch etwas festgetreten werden müssen

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Rundgang Dahenfeld (29.09.24)

Der Umbau der Bushaltestelle nach EU Norm, wird als Verkehrshindernis kritisiert. Junge Leute (Einzelstimmen) rechnen offenbar gar nicht mehr, dass es in Dahenfeld noch etwas mit Bauplätzen wird. Mir gefällt der Bodenbelag bei der Grundschule und die Stelle des Fußballtores auch nicht und kann Kritik durchaus verstehen. Manches regelt sich von alleine - ich denke ein Nachbessern wird uns in nächster Zukunft beschäftigen. Der alte Sportplatz (Wolfgang Heinemann Kampfbahn) sieht nach Verwendung als Erddeponie wieder ganz passabel aus. Tore fehlen noch, ich denke das wird erledigt. Die Stadt Neckarsulm (Bauhof) hilft beim Oktoberfest vorbildlich. 4 Fahrzeuge waren im Einsatz. Um die Halle wurde alles in Ordnung gebracht und alles gleichzeitig auf den Winter vorbereitet. 

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Gemeinderat (26.09.24)

Es wurde erläutert, wie der Mietspiegel ermittelt wird. In Kürze gibt es eine Anpassung für die Richtwerte der Kaltmiete.

Mietspiegel | Neckarsulm.

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Zum Pachtvertrag mit ZEAG bzgl. Dornet Obereisesheim habe ich mich enthalten. Grundsätzlich stehe ich der Windkraft, insbesondere bei dem Projekt "Mönchswald" sehr kritisch gegenüber. Landschaftsbild und Naturschutz werden nach meiner Meinung kaum berücksichtigt und im Galopp nach der Energiekrise rücksichtslos durchgepeitscht. Uli Bertok sieht das anders, auch seine Argumente sind gut:

Dornet (Bertok) - FWV-NSU

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Weil ich bei der Fraktionssitzung mich so sehr für die Freilufthalle im Pichterich begeistert habe, durfte ich vortragen. Manche Dahenfelder wissen, dass ich ausgrenzen und bevormunden von Jugendlichen nicht mag, daher mein Engagement. 

Freilufthalle Pichterich (Baum) - FWV-NSU

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Die Gemeinde muss nach einem Vertrag von 1895 die Kirchengemeinde bei der Turmsanierung finanziell unterstützen. Ein hochrangiges Mitglied der Verwaltung nannte zur Einordnung, 1893 die Gründung des VFB. Es muss neu geregelt werden, da herrschte Konsens. Es hat aber nichts mit den Zahlungen als Folge der Säkularisierung von 1803 zu tun. Diese Kosten muss der Bund jährlich aufbringen.

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Fraktion (23.09.24)

Wir befassten uns nochmals mit der Gestaltung des Museumsvorplatzes. Schön und sinnvoll, wenn man die Präsentation sieht. Wegfall von Parkplätzen, trotz Schaffung von Alternativen ist nach wie vor ein Hauptkritikpunkt. Der Karlsplatz (Park Richtung Bahnhof), sollte nicht nur meiner Meinung nach, auch ins Konzept einbezogen werden. Am Karlsplatz riecht es nach meiner Wahrnehmung oft nach Tannennadeln oder etwas ähnlichem. Eine signifikante Drogenszene hat Neckarsulm glaube ich nicht, aber Canabisverkauf und Konsum von den "Kapuzenjungs", gehört nicht in die Nähe von Spielplätzen. 

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Ortschaftsrat (24.09.24)

Mein Recht auf Teilnahme, werde ich immer wahrnehmen - außer bei Feierlichkeiten, da bin ich außen vor. Letzterer Vorsatz erledigte sich schnell, nach Sitzungsende öffnete ich ein Weizen Kristall und beteiligte mich am Umtrunk. Ich denke große Unterschiede gibt es nicht zwischen mir und den Damen und Herren des Ortschaftsrates. Die Ansichten zur Umsetzung der Erschließung der Kastenäcker, sehe ich  aktuell aber als konfliktfähig an. Warten wir die in den nächsten Wochen stattfindenden Untersuchung zum Verkehrsaufkommen und zur Wärmeplanung ab, das ist meine Strategie. Dahenfeld bekommt eine E-Ladestation, ich finde eine gute Nachricht. Meine Idee, das ganze in der Poststraße anstelle der in den 80ern geschlossenen AVIA Tankstelle zu positionieren fand keine Anhänger, war aber der perfekte Übergang zur "Nachsitzung". 

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Bauhofbesuch (23.09.24)

Viele Dahenfelder Probleme konnten in der Vergangenheit auf dem kleinen Dienstweg mit dem Bauhof geregelt werden. Mir war es wichtig, dies auch Herrn Glaser persönlich zu sagen. Im Vergleich mit dem Garten- und Friedhofsamt HN, waren die Neckarsulmer immer schon viel agiler und hilfsbereiter gegenüber dem Bürger, so meine langjährigen Erfahrungen. Im konkreten Fall ging es um den Teich an der Hüttberghalle. Die Verschlammung hat eine Zirkulation des Wassers erschwert, daher kam es zur Schnakenplage im Spätsommer bei den direkten Anliegern. Der Teich wird in den nächsten Monaten repariert, dann sollte das Problem gelöst sein.

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Bauausschuss (19.09.24)

Die Wasserversorgung unter Berücksichtigung der zu erwartenden Klimaveränderung, wird aktuell untersucht und für das Jahr 2050 prognostiziert. Die Leckage der Bodenseewasserversorgung letztes Jahr bei Binswangen, war auch für mich ein Schock. Es wird ein steigender Wasserverbrauch pro Kopf erwartet, diese These war umstritten. Es war eine Einführung, ich denke zu diesem Thema wird man die nächsten Jahre viele Einzelentscheidungen treffen müssen. Weiterhin wurde eine selbst reinigende Toilette für die Zentrale Bushaltestelle in der Ballei beschlossen. Nicht billig, aber personalschonend und eventuell ein Zukunftsmodell. 

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Gespräch mit dem Bauamt (18.09.24)

Als gelernter Techniker will ich als erstes - falls vorhanden -  eine aktuelle Zeichnung sehen, bevor ich mir Romane durchlese. Der Entwurf des Baugebietes "Kastenäcker" ist nach meiner Meinung zeitgemäß und bildet den Bedarf an Wohnungen ab. Die Verzögerung des Baustarts wurde mir erläutert.

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VEGAN Days (15.09.24)

Ich esse kein Fleisch und weiß trotzdem wenig über vegane Ernährung. In Neckarsulm konnte man sich darüber einen Überblick verschaffen. Für mich war neu, dass es auch  vegane Kleidung und Seifen gibt. Mein Essen holte ich mir beim Neckarsulmer "Herzmahl". Die Pommes schmeckten perfekt nach Kartoffel und das Ganze wurde mit einem leckeren Minz-Dip abgerundet. Meinen CO2 Fußabdruck habe ich beim Infostand bestimmt. Schlecht habe ich abgeschnitten, insbesondere beim Wohnen und in der Mobilität. Ich denke, das wird in ganz Dahenfeld bei keinem viel besser sein. Die Veranstaltung war nach meinem Eindruck gut besucht, sicher wird das im Neckarsulmer Jahresprogramm auch im nächsten Jahr stattfinden. 

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Glasfaser (8.09.24)

Die Stadtverwaltung hat in einer internen Email die Situation des Glasfaserausbau in Neckarsulm zusammengefasst. Durch die Insolvenz von Subunternehmen läuft es nicht so gut wie erhofft. Ich habe über Facebook bei den Dahenfeldern nachgefragt. Von überhaupt nichts gemacht zu Anschluss ohne Probleme war alles dabei. Das Thema wird vermutlich zeitnah im Gemeinderat oder Bauausschuss behandelt. Bei mir hat es ein Jahr nach der ersten Beschwerde bei Giganetz funktioniert. Andere haben Schäden und immer noch kein schnelles Internet.

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FWV Gespräch mit OB (04.09.24)

Themen die von Bürgern an die Mitglieder der FWV angetragen wurden und eine Sammlung von Ideen aus dem Kreis der eigenen Mitglieder, wurden OB Hertwig präsentiert. Die FWV hat das Ziel, Stimmungen von Bürgern aufzunehmen und an die Entscheider zu kommunizieren. Ich habe das Thema "Rüttelstrecke" Dahenfeld eingebracht. Der OB kannte das Problem, hat derartige Fälle im gesamten Stadtgebiet während seines Wahlkampfes sicher oft gehört. Bei anderer Gelegenheit müssen wir da dranbleiben.

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Schnakenplage (1.09.24)

Rund um den Teich an der Hüttberghalle klagen viele Bewohner über eine nie dagewesene Schnakenplage. Kinder sind mit Stichen übersät und man leidet mit. Der Grund ist wohl die Verschlammung des Teichs, das verhindert den Einbau einer sauerstoffbringenden Umwälzpumpe. Der Bauhof hat eine Zuleitung vom Dahenbach gelegt und hofft so auf Linderung. Im Oktober wird der Teich ausgebaggert und neu angelegt. Die Ortsverwaltung und ich, schauen nach ob sich die Lage verbessern lässt.

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Städtepartnerschaft mit Budakesi und Tschopau (01.9.24)

Klar, dass ich die Einladungen zu den Partnerschaftstreffen als Rahmenprogramm zum Ganzhornfest gerne angenommen habe. Wo sonst bekommt man Stimmungen und Ansichten von anderen Meschen bzgl. aktuellem Zeitgeist so intensiv mit. Die Vertriebenenverbände weisen auf das große Unrecht der Vertreibung hin, die als Folge der nationalsozialistischen Herrschaft auch mit großer Rücksichtslosigkeit durchgeführt wurde. In Neckarsulm leben viele Vertriebene aus Budakesi, daher besteht die Städtepartnerschaft seit 1993. Mit Tschopau verbindet Neckarsulm die Zweiradtradition. MZ und DKW Motorräder wurden dort zu DDR Zeiten gebaut. Die Themenvielfalt würde diese Zusammenfassung sprengen. Es war wahnsinnig interessant und vielleicht kann ich in der Zukunft etwas für diese wichtig Form der Verständigung beitragen.

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Besichtigung Franz Binder Verbundschule (31.8.24)

Urlaubsbeding konnte ist an den offiziellen Besichtigungen nicht teilnehmen, daher habe ich die Gelegenheit genutzt, mich der Delegation aus Budakesi anzuschließen. Die Schulleiterin erklärte insbesondere die pädagogischen Formen und Ziele dieses spannenden Projektes. Natürlich habe ich mich mit Pädagogen im Vorfeld darüber ausgetauscht, viele glauben nicht an den Erfolg. Zu unterschiedlich seien Schüler und man rechnet eher damit, dass der Lernerfolg nicht so gut wie an klassischen Schulen mit überwiegend Frontalunterricht ist. Ich habe das Gefühl, dass diese Schule mit der aktuellen Leitung, ein Erfolgsmodell wird.​

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OB Wahl (26.8.24)

Steffen Hertwig ist Alleinkandidat und somit fallen die geplanten Bewerbervorstellungen in den Stadtteilen aus. Ich habe mich der Stimme enthalten aber nicht dagegen gestimmt, weil ich es zwar schade finde, dass in Dahenfeld keine offizielle Veranstaltung stattfindet, die Kosten kann man glaube ich für andere Dinge besser einsetzen. Ich denke, dass der OB in Dahenfeld mehrheitlich die Zustimmung hat und man froh ist, dass er den harten Job in Neckarsulm weitermacht. So eine hitzige Wahlkampfdiskussion wäre zwar ganz nach meinem Sinne gewesen, aber erfahrungsgemäß verspricht dann jeder Kandidat zu viel und vielleicht tut Neckarsulm eine Kontinuität ganz gut. â€‹

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Saisoneröffnung SUN Handballdamen (16.8.24)

Es freut mich immer sehr, wenn ich sehe, dass die gebürtige Dahenfelderin Jutta Perger als Managerin im Profiteam steht - das vorweg. Im Spitzensport haben alle Mannschaften eine tolle Saisoneröffnungsveranstaltung. Am Ende ist der Wettbewerb hart und Neckarsulm kann froh sein, dass es diese Mannschaft  ganz nach oben geschafft hat. Als Gemeinderat habe ich zur Kenntnis genommen, dass man mit einem Saisonziel von Platz 8 von 12, keine Traumschlösser baut und seriöse engagierte Menschen dort das Sagen haben. 

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Besichtigung Audi (24.7.24)

Audi hält den Standort Neckarsulm für gut aufgestellt. Insbesondere die Ansiedlung vom internationalen Campus für künstliche Intelligenz (IPAI) in Neckargartach, wurde überaus positiv für die Region herausgestellt. Mit dem Neuanlauf von A5 und A7 werden 1500 neue Mitarbeiter benötigt, weil die Modelle am Markt gut ankommen. Solange der Kunde Verbrenner bestellt, wird Audi liefern. Dem E-Auto gehöre aber die Zukunft, das war die Aussage zur Nachfrage wie es da weitergeht. Die Themen Entsiegelung von Flächen und die Klimaneutralität würden kontinuierlich verfolgt. Dass der aktuelle Technologie- und Strukturwandel nichts außergewöhnliches ist, wurde im historischen Rückblick deutlich. Von der Strickmaschine zum Fahrrad, dann kam das Motorrad, die Kleinwagenproduktion bis zum Ro 80 folgten. Wir konnten die Produktion des A8 besichtigen, eine eher traditionelle Fertigung. Wegen der Neuanläufe war die anderen Hallen gesperrt.

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Gemeinderat (23.7.24)

Es gibt ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut, das mit der Caritas als Träger auch in Neckarsulm besteht. Dies wurde vorgestellt. Ich denke es geht alsbald um Chancengleichheit wie z.B. dem Zugang zu Musikschule, Mediathek, u.s.w. Die Kosten für den Ausbau des Schulhofes Dahenfeld wurde einstimmig genehmigt. Im Vorfeld riet mir die Ortsverwaltung, keine Fragen stellen, neutral schauen und schnell zustimmen. Das Projekt wurde langjährig ersehnt und wird nun in Kürze umgesetzt. Kindergarten, Fernwärme, Bahnübergänge, Förderung des Einzelhandel in der Innenstadt, die Themen sind alle hochinteressant und wurden beackert. Der neue Feuerwehrkommandant wurde nichtöffentlich gewählt: Kai Lindheimer wird neuer Kommandant der Feuerwehr Neckarsulm | Neckarsulm

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Einweihung Franz Binder Verbundschule (19.07.24)

Dass bei einer Einweihungsfeier sich alle Verantwortlichen gegenseitig loben, ist nichts neues. Die Projektdauer von 4 Jahren inkl. Planung, hat mich aber auch beeindruckt. Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule unter einen Dach und das ganze in Räumen, die ein gutes Arbeitsklima schaffen, das gefällt mir gut. Nach staunen und applaudieren fand ich das Schulkonzept ganz interessant. Diversität unter den Schülern aus 26 Nationen hat sich wie in der Gesellschaft und Berufsleben auch stark verändert. Der Frontalunterricht ist wohl in dieser Schule abgeschafft und man begegnet den großen Unterschieden mit neuen Unterrichtsmethoden. Herr Binder vom gleichnamigen Unternehmen unterstrich das Bemühen, den Schülern den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern. Da sprach er mir aus dem Herzen, das können normale Schule nicht, weil oft die Lehrer nicht wissen, was in der Arbeitswelt gefordert wird. 

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Konstituierende Sitzung des Gemeinderats (18.07.24)

Mir wurde zugetragen, dass Herbert Emerich der ehemalige CDU Fraktionsvorsitzende einen Anzug bei Männern und mindestens eine Kombination bei Sitzungen einforderte. So saß ich bei 30 ° mit Langarmhemd im Ratssaal in permanenter Angst, wegen möglichen Schweißrändern. Die meisten anderen Gemeinderäte kamen im T-Shirt und einer sogar mit kurzer Hose - beim nächsten mal weiß ich es. Es waren hauptsächlich Formalitäten abzuarbeiten, richtig los geht es erst nächste Woche. Die FWV konnten die Sitze für die Ausschüsse erhöhen, so können sich alle 6 in der Fraktion aktiv in Ausschüsse einbringen. Ich bin Mitglied im Bauausschuss, genau da wollte ich hin und freue mich darüber. JoJo Eble wurde verabschiedet, er war immer engagiert für Dahenfeld da und das obgleich ich ihn als MGV Vorstand mehrfach falsch bei der Weihnachtsfeier begrüßt hatte. 

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Abstimmungsgespräch (17.07.24)

5 Jahre als Gemeinderat sind schnell vorbei, da gilt es keine Zeit zu verlieren und die richtigen Themen vorzubereiten. Dafür ist das kooperieren mit dem Ortschaftsrat für mich unerlässlich. Stefan Erlewein brachte mich auf den Stand. Für mich war das eine große Hilfe. Ich werde auch mein Recht auf Teilnahme an den Ortschaftsratssitzungen, so oft als möglich wahrnehmen.  

 

Musikschulfest (14.07.24)

Gleich hinter dem OB wurde mir ein Platz zur Eröffnung reserviert. Daran muss ich mich noch gewöhnen, ansonsten hat mir mein erster offizieller Auftritt als Gemeinderat Spaß gemacht. Nicht ganz unbedarft bin ich in diesem Bereich. Einige Jahre habe ich als "Knecht" bei den Musicals der Musikschule Unterer Neckar mitgewirkt. Auch beim Musikschulfest in Neckarsulm war ich als Musikvereinsvorstand oft zugegen. Qualitativ waren das keine großen Sprünge zu früher, man hatte aber den Eindruck, eine ordnete Hand koordiniert die Auftritte besser als damals. Vielleicht lag es auch an Stephan Schluchter, der gut moderierte und alle Umbaupausen gekonnt deckelte. Er wollte den Unterschied zwischen Geige und Bratsche wissen - letztere brennt länger - als ob er das als Blasmusiker nicht selbst wüsste. Die Musikschule kostet der Stadt viel Geld und in Neckarsulm haben die Musiklehrer/innen optimale bis traumhafte Bedingungen. Ich bin überzeugt, dass diese Investition sich langfristig positiv auswirkt. Ob Streicher, Bläser oder Schlagzeuger, alle müssen aufeinander hören und dynamisch reagieren. Wenn das gelingt, stellt sich Harmonie ein und das kann zum Genuss für einen selbst und im besten Fall für das Publikum werden. Selbst wenn jemand kein Starmusiker wird, diese Erfahrungen helfen einem in allen Lebensbereichen und sind sehr wichtig für die kommende Gesellschaft. 

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Langsam geht es los  (01.07.24)

"Wenn die Politiker nichts schlechter machen als es ist, sind die schon super". In meinem industriellen Umfeld kann ich mit meinem Wahlerfolg nicht punkten, seit > 30 Jahren höre ich die vorgenannten Äußerungen und andere wenig schmeichelhafte dazu. Jetzt gehöre ich selbst dazu und denke ab und zu an den Wowereit, der gesagt hat, es ist schwierig aber es sieht keiner. Die ersten Termine werden mitgeteilt, es wird diskutiert wie Ausschüsse besetzt werden und ich überlege mir, welches Outfit man zu den Sitzungen trägt. Ich hoffe ich mache den Dohfeldern keine Schande und bitte alle um Mithilfe. 

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Hauptversammlung Freie Wähler  (15.06.24)​

Die Freien Wähler sind in Neckarsulm ein Verein und haben außer dem Namen, nichts mit der Partei von Hubsi Aiwanger zu tun. Entsprechend ähnelt eine Hauptversammlung eher der eines Musik- oder Sportvereins, als einer Partei. Ich bin Beisitzer, weil Gemeinderäte automatisch dem Gremium angehören. Die Truppe ist lebendig und es waren fast alle da, auch die nicht gewählt wurden. Hauptziel der Neckarsulmer ist es, nicht nur vor Wahlen aktiv zu werden, sondern durchgängig den Kontakt zu den Wählern und Gewählten zu halten. Es war insgesamt die vierte Veranstaltung der Freien Wählern in Dahenfeld seit einem halben Jahr.

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Windkraft meine Sicht der Dinge (12.06.24)​

Dahenfeld liegt eingesäumt von einem weitreichendem Waldgebiet, das Gewerbegebiet befindet sich glücklicherweise auf der Gegenseite und stört diesen idyllischen liebenswerten Charakter des Dorfes nicht. 

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Teile der Stadtverwaltung und auch einige Dahenfelder, sehen es als nicht besonders schlimm bzw. notwendig (2%-Verpflichtung) an, wenn Windräder in den Wald um Dahenfeld gebaut würden.

 

Ein überwiegender Teil der Bevölkerung will diese Windkraftanlagen aus verschiedenen Gründen nicht, das ist meine Wahrnehmung.

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Die Bewegung "Pro Dahenfeld" sagt, Windräder ja, aber warum im Wald mit extrem negativen Folgen für die Natur. 

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Wenn man dem Gemeinderat angehört, muss man Bündnisse finden und geschlossen Themen verfolgen. Insbesondere die Haltung des Ortschaftsrates sehe ich dabei als die größte Orientierung an. Ich werde auch am 24.06.24 nach Erlenbach gehen, zur weiteren Präsentation des Bauvorhabens "Mönchswald".

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Infoseite Stadt Neckarsulm zur Windkraft: Windenergievorhaben

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Das ist der Regionalverband, der Entscheider: Regionalverband Heilbronn Franken

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Gewählt (12.06.24)​

Am 9.6.24 wurde ich in den Neckarsulmer Gemeinderat gewählt. Meine Ziele habe ich so formuliert, dass ich Meinungen und Anregungen möglichst breit aufsaugen möchte und nach diesen Eindrücken meine Entscheidungen treffen möchte.

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Ich werde versuchen, hier möglichst seriös zu berichten, was ich so alles im Rahmen der Gemeinderatsarbeit mache. Selbstverständlich werde ich Geheimhaltungen einhalten und nur aus meiner Sicht berichten, was bekannt sein darf.

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Nicht ausschließen kann ich, dass ich ab und an in den alten Schreibstil zurückfalle und beispielsweise gute Bekannte Sieze oder Titel aufwerte (Vorsitzender - Präsident .....). Ganz steif möchte ich das Ganze nicht angehen. 

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Impressum: Erstellt und verantwortlich für den Inhalt: Benno Baum Tel.: 07139/5089721

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